This thing about… Die Tage danach

Die Tage danach sind immer die schwierigsten: Sei es der Tag nach der Party mit dem bösen Kater, der Montag nach dem Wochenende, der erste Arbeitstag nach dem Urlaub, die ersten Tage in einer fremden Stadt – oder wie in meinem Fall: fremd, aber irgendwie auch nicht.

Und was macht man da!? Durchhalten, kann nur besser werden. Und so mach ich das jetzt auch. 4 Wochen sind wirklich nicht viel, fühlen sich aber an wie eine Ewigkeit, weil dann doch so viel passiert ist. Ich weiß momentan gar nicht, wie ich überhaupt Zeit habe, nachzudenken und mich mit mir zu beschäftigen.

Ich bin seit einem Monat, fast 5 Wochen wieder in Deutschland.
Ich bin jetzt in meiner 3. Woche in meinem neuen Job. Ein toller Job mit wundervollen Kollegen. Trotzdem hatte ich nicht wirklich Zeit mich richtig einzugewöhnen, wichtige Dinge zu klären, alle Freunde wiederzusehen.
Manchmal ist das gut, weil ich so nicht viel an meine Familie in Amerika denken muss; manchmal bin ich überglücklich, wieder Zuhause zu sein, oft aber auch traurig ohne Grund.
Ich wohne wieder bei Mama, in einem Zimmer mit meiner 14-jährigen Schwester – ich bin gerade 24 Jahre geworden! Natürlich alles nur vorübergehend. Und man muss es positiv sehen: Ich bin nicht obdachlos.
Die Männer sind wie immer blöd, und meine Familie und meine Freunde die besten!
Vor 2 Monaten ist mein Handy kaputt gegangen, jetzt macht mein Laptop Faxen. Das Leben ist wirklich nicht einfach als Millennial, bzw. in der Generation Y.

Aber das legt sich auch wieder! Oder etwa nicht!? Das würde jetzt zu ausufernd werden und ist wohl eine Frage für einen späteren Post. Für mich heißt es erstmal ankommen; Berlin wieder sein Zuhause nennen; das Sozialleben wieder aufbauen; Wohnung finden; einrichten; genießen.

Für die nächsten Wochen nehme ich mir aber vor, mich wieder mehr mit mir zu beschäftigen, mir Zeit für mich zu nehmen und mich mit meinem Gefühlschaos auseinanderzusetzen. Denn ich kenne mich, wenn ich das nicht mache, endet das ganz schnell wieder in einer Mini-Winterdepression und das will keiner.

Also, Daumen drücken, dass ich mich schnell wieder einlebe und wieder ganz die Alte werde, einfach ein bisschen besser und weiser. Eins weiß ich aber ganz sicher: Ich liebe New York. Aber noch mehr liebe ich Berlin. Daher wird das wohl nicht allzu lange dauern, bis ich wieder alle charmant um den Finger wickle. 😉

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