Ich bin frisch verliebt…

…ganz frisch!

Sie heißt Culotte, ist circa 100 Jahre alt und kommt aus Frankreich. Sie schmeichelt meinem Körper und ist ein spaßiger Begleiter für die Frühlings- und Sommertage. Ja, erwischt! Ich rede von einer Hose, genauer gesagt von einem Hosenrock.

Culotte + Top: Primark | Blouson + Gürtel: Vintage | Schuhe: H&M | Clutch: DIY

Ihren Ursprung findet die Culotte (von frz. cul = Arsch) als Kniebundhose im französischen Adel der späten 17. Jahrhundert. Dort waren sie typische Männerhosen. Anfang 1900 entdeckten Frauen die Hosen für sich. Mittlerweile durften sie auf normalen Satteln reiten und mussten nicht mehr die unbequemen Damensattel nutzen. Aber breitbeinig mit Rock auf einem Pferd sitzen? Kurzerhand wurde ein Rock quasi in der Mitte zusammen genäht und es entstand die bequeme „optische Täuschung“. Rock oder Hose!? Gerade in einer Zeit, wo Frauen in Hosen verpönt wurden, war es eine clevere Lösung.

Meine Culottes sind taillenhoch und 3/4 lang. Die Beine sind natürlich schön weit, wie es sich für ein Hosenmodell dieser Art gehört. Ich habe eine schlichte in schwarz und eine schöne dunkelblaue mit Blümchen. Da ich zurzeit so gerne Bauchfrei trage, kombiniere ich die Hosen immer sehr gerne mit einem Crop-Top. Lässt die Silhouette doch schlanker erscheinen, als wenn ein normal langes Top sich immer wieder faltenschlagend aus der Hose befreit. Wenn es schick sein soll, ziehe ich ein Paar Pumps dazu an, im Alltag kombiniere ich aber lieber ein paar Sneaker dazu – am liebsten meine Reebock Classic PRINCESS in weiß.

 

 

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